Zwei Tage für eine persönliche Geschichte
Manche Geschichten zu erzählen, kostet Kraft. So beschreiben Sarah und Siegfried den Schritt, einen persönlichen Teil ihres Lebens öffentlich zu machen. In ihrem eigenen Beitrag berichten sie, dass Ravi Frewer von Radio Bochum sie zwei Tage lang begleitet und interviewt hat.
Dabei ging es um das, was sie als Paar bewegt, um Veränderungen in ihrem Leben und darum, weshalb sie mypacing gegründet haben. Das Gespräch berührt damit einen Alltag, dessen Hintergründe andere Menschen oft nicht sehen. Sarah und Siegfried bedanken sich bei Ravi dafür, dass er zugehört und ihnen Raum für diese persönlichen Themen gegeben hat.
Weniger erklären müssen und sich weniger allein fühlen
Ihr Anliegen beschreiben die beiden in ihrem Beitrag so: „Wir wünschen uns, dass Menschen mit nicht sichtbaren Erkrankungen und Behinderungen weniger erklären müssen.“ Dazu gehört für sie auch, dass Betroffenen geglaubt wird und dass sie sich mit dem, was sie täglich bewältigen, weniger allein fühlen.
Redaktionelle Einordnung: Wer seine Geschichte für sich behalten möchte oder gerade keine Kraft zum Erzählen hat, gehört ebenso dazu. Ob und wie du etwas über deine Erkrankung oder Behinderung teilst, entscheidest du selbst.
Dazu passend: Sarah und mypacing: Wie aus gemeinsamem Alltag ein Projekt wurde
Auch andere Stimmen sollen gehört werden
Sarah und Siegfried nutzen ihren Beitrag auch, um Menschen und Initiativen zu erwähnen, deren Einsatz für Sichtbarkeit ihnen am Herzen liegt. Sie nennen LIORA und die Stille Stunde, Hidden Disabilities Sunflower Deutschland, Molly Sue und Claudia.
Im Magazin kannst du die bereits veröffentlichten Quellenporträts von Claudia und Molly Sue kennenlernen. Die Erwähnung in Sarahs und Siegfrieds Beitrag belegt keine Zusammenarbeit oder App-Empfehlung durch die genannten Menschen und Initiativen.
Das Persönliche hinter mypacing
mypacing ist für Sarah und Siegfried mit ihrer eigenen Geschichte verbunden. Der angekündigte Radiobeitrag soll nach ihrer Schilderung auch zeigen, warum sie die App ins Leben gerufen haben. Ihr gemeinsames Leben und die Veränderungen darin gehören zu diesem Hintergrund.
Für das CFS-Magazin ist dieser Bezug ein eigener Teil der Transparenz: Das Magazin und mypacing gehören zu SIGAtech. Dieser Text berichtet deshalb aus dem Umfeld eines Eigenangebots. Er ist keine unabhängige Bewertung der App und macht aus der persönlichen Geschichte kein medizinisches Versprechen.
Was zur Ausstrahlung bisher angekündigt ist
In ihrem Ausgangsbeitrag kündigen Sarah und Siegfried eine voraussichtliche Ausstrahlung bei Radio Bochum an. Sie schreiben dort von der „kommenden Woche“. Da uns das Kalenderdatum des ursprünglichen Posts nicht vorliegt, lässt sich daraus hier kein Sendetermin ableiten. Ein konkreter Wochentag, eine Uhrzeit oder ein öffentlicher Mitschnitt sind noch nicht genannt.
Die beiden beschreiben sich vor diesem Schritt als aufgeregt, dankbar und auch ein wenig verletzlich. Denn öffentlich hörbar werden soll ein persönlicher Teil ihres Lebens. Ihr Dank gilt der Möglichkeit, davon zu erzählen und betroffenen Menschen ein Gesicht zu geben.
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