Drei kurze Ideen zum Auswählen
Du kannst eine Überschrift wählen und nur diese Idee öffnen. Es gibt keine Übung, die du abschließen musst.
Nur ein Bild anschauen
Vielleicht möchtest du heute nur eine Farbe, eine Form oder einen Ausschnitt entdecken. Du kannst ein vertrautes Foto nehmen oder jemanden bitten, ein einzelnes Bild für dich auszuwählen. Du musst weder lange schauen noch etwas dazu sagen. Die Auswahl darf auch später wieder verschwinden.
Wenn du etwas Neues suchst, führt die Deutsche Digitale Bibliothek virtuelle Ausstellungen mit Bildern und Texten. Ein konkreter Einstieg ist „Regen auf dem Schirm“ in Leichter Sprache. Dort geht es unter anderem um Wolken und den Weg des Wassers. Die Seite enthält auch Videos; dafür können zusätzliche Cookie-Einstellungen nötig sein. Du kannst bei den Texten und Bildern bleiben.
Zum Weitergeben: „Such mir bitte nur ein Bild aus. Keine weiteren Vorschläge, solange ich nicht danach frage.“
Eine kleine eigene Spur
Kreativität braucht kein Materialset. Vielleicht möchtest du ein Wort notieren, einer Farbe einen Namen geben oder jemandem eine Idee diktieren. Auch eine angefangene Zeile darf für sich stehen. Wenn Schreiben, Sprechen oder Auswählen gerade nicht passt, gibt es nichts nachzuholen.
Du kannst die Idee ganz bei dir behalten. Ein Bild oder Text muss weder geteilt noch erklärt werden. Falls jemand für dich schreibt oder gestaltet, könnt ihr vorher klären, was genau übernommen werden soll. Deine Worte gehören dir, auch wenn eine andere Person sie aufschreibt.
Zum Weitergeben: „Schreib bitte nur diesen Satz für mich auf. Er bleibt erst einmal privat.“
Gemeinsam, ohne Verabredungsdruck
Vielleicht schickt ihr euch gelegentlich ein Bild, einen Filmtitel oder eine kurze Erinnerung. Ihr könnt absprechen, dass darauf keine Antwort erwartet wird. Ein Gespräch muss daraus nicht entstehen. Wer für dich auswählt, kann auch darauf achten, keine Sammlung aus vielen neuen Nachrichten zu machen.
Wenn du etwas mit anderen teilen möchtest, führt ein Link zum Original oft weiter als ein kopiertes fremdes Bild. Öffentlich sichtbar bedeutet nicht, dass ein Foto frei weiterveröffentlicht werden darf. Persönliche Fotos und eigene Entwürfe bleiben bei dir, bis du dich bewusst fürs Teilen entscheidest.
Zum Weitergeben: „Ein einzelner Link ist willkommen. Ich antworte nur, wenn es für mich passt.“
Einordnung & Quellen
Eigene redaktionelle Kultur- und Kreativideen, keine Therapie oder Übung zum Steigern deiner Belastbarkeit. Das externe Angebot wurde am 23. Oktober 2026 geprüft: Texte und Bilder waren ohne Anmeldung und ohne Bezahlung aufrufbar. Eine Fassung in Leichter Sprache ist keine Zusage, dass die gesamte Seite zu deinen Zugangsbedürfnissen passt. Die Ausstellung „Regen auf dem Schirm“ wurde am 8. Januar 2026 veröffentlicht; die Übersichtsseite weist kein gesondertes Erstveröffentlichungsdatum aus.
- Deutsche Digitale Bibliothek: Originalübersicht der virtuellen Ausstellungen, eigene Prüfung am 23.10.2026; fortlaufende Übersicht ohne gesondert ausgewiesenes Erstveröffentlichungsdatum.
- Deutsche Digitale Bibliothek: „Regen auf dem Schirm“, Fassung in Leichter Sprache. Texte, Bilder und Videohinweise direkt geprüft am 23.10.2026; Originalveröffentlichung am 08.01.2026.
- Redaktion CFS-Magazin: eigene Auswahl-, Kreativ- und Kommunikationsideen; keine aus einer Studie abgeleiteten Gesundheitswirkungen.
Wenn gerade kaum etwas möglich ist: Unterstützung bei schwerem ME/CFS · Kontaktwünsche in einer kurzen Nachricht. Unterschiedliche Erkrankungen und nicht sichtbare Behinderungen haben unterschiedliche Bedürfnisse.
