Die eigene Grenze zählt
Pacing ist ein Ansatz zum Umgang mit begrenzter Belastbarkeit bei ME/CFS. Körperliche, geistige und soziale Aktivitäten können dabei eine Rolle spielen. Das Ziel ist, innerhalb der persönlichen Belastungsgrenzen zu bleiben und PEM möglichst zu vermeiden.
Kein starrer Plan
Die Grenzen können sich verändern. Ein guter Tag bedeutet deshalb nicht automatisch, dass zusätzliche Belastung vertragen wird. Eine pauschale Steigerung der Aktivität passt nicht zu einem individuell angepassten Umgang mit PEM.
Pacing heilt ME/CFS nicht. Auch bei vorsichtiger Planung lassen sich Verschlechterungen nicht immer verhindern. Die Erkrankung ist kein persönliches Versagen.
Dazu passend: Pacing und Tagesplanung: Platz für Reserven lassen
Beobachten, ohne sich zu überfordern
Manchen Menschen helfen kurze Notizen zu Aktivität und Befinden. Andere empfinden das Dokumentieren als zusätzliche Belastung. Ein Werkzeug sollte sich dem Alltag anpassen dürfen – nicht umgekehrt.
Wer Unterstützung beim Umgang mit Belastungsgrenzen sucht, sollte dies mit einer medizinischen Fachperson besprechen, die ME/CFS und PEM kennt.



