Pacing & Selbstmanagement

Pacing: Raum für das eigene Tempo

Belastungsgrenzen wahrnehmen und den Alltag daran ausrichten – was mit Pacing gemeint ist.

Redaktion CFS-Mag · Veröffentlicht · 2 Min. Lesezeit

Symbolbild eines Notizbuchs, Stifts und einer Tasse Tee am Fenster.
KI-generiertes Symbolbild; keine reale betroffene Person oder konkrete Studie.

Die eigene Grenze zählt

Pacing ist ein Ansatz zum Umgang mit begrenzter Belastbarkeit bei ME/CFS. Körperliche, geistige und soziale Aktivitäten können dabei eine Rolle spielen. Das Ziel ist, innerhalb der persönlichen Belastungsgrenzen zu bleiben und PEM möglichst zu vermeiden.

Kein starrer Plan

Die Grenzen können sich verändern. Ein guter Tag bedeutet deshalb nicht automatisch, dass zusätzliche Belastung vertragen wird. Eine pauschale Steigerung der Aktivität passt nicht zu einem individuell angepassten Umgang mit PEM.

Pacing heilt ME/CFS nicht. Auch bei vorsichtiger Planung lassen sich Verschlechterungen nicht immer verhindern. Die Erkrankung ist kein persönliches Versagen.

Beobachten, ohne sich zu überfordern

Manchen Menschen helfen kurze Notizen zu Aktivität und Befinden. Andere empfinden das Dokumentieren als zusätzliche Belastung. Ein Werkzeug sollte sich dem Alltag anpassen dürfen – nicht umgekehrt.

Wer Unterstützung beim Umgang mit Belastungsgrenzen sucht, sollte dies mit einer medizinischen Fachperson besprechen, die ME/CFS und PEM kennt.