Zuerst das Notwendige sortieren
Welche Aufgabe lässt sich heute verschieben, welche kann jemand anderes übernehmen? Eine kurze Auswahl ist häufig übersichtlicher als eine lange Liste gleich wichtiger Punkte. Der Plan soll Orientierung geben und darf deshalb auch bewusst Dinge offenlassen.
Die unsichtbaren Schritte eintragen
Ein Termin beginnt nicht erst mit dem Gespräch. Anziehen, Anreise, Warten und die Rückkehr gehören organisatorisch dazu. Wer nur das Zeitfenster des eigentlichen Termins betrachtet, unterschätzt leicht den gesamten Ablauf. Diese Betrachtung kann auch Angehörigen helfen, Unterstützung konkreter anzubieten.
Dazu passend: Auch Denken ist Aktivität: kognitive Belastung berücksichtigen
Reserven nicht wieder verplanen
Ein freier Bereich im Kalender muss nicht sofort gefüllt werden. Gerade bei schwankender Belastbarkeit kann eine Absprache hilfreich sein, nach der zusätzliche Vorhaben zunächst offenbleiben. Ein Kalender kann keine gesundheitlich sichere Belastung berechnen. Die ärztliche Einschätzung und die eigene Wahrnehmung werden durch ihn nicht ersetzt.
Den Plan als veränderbar behandeln
Wenn ein Tag anders verläuft, darf die Planung geändert werden, ohne daraus eine Bewertung der eigenen Leistung zu machen. Auch ein selbst gewähltes Punktemodell ist eine persönliche Organisationshilfe. Seine Zahlen sind keine medizinischen Einheiten und sagen nicht voraus, ob eine Aktivität vertragen wird.



