Mit einer Frage beginnen
Vor dem ersten Eintrag lohnt sich die Überlegung, wofür die Notizen gedacht sind. Geht es um die Vorbereitung eines Gesprächs, um bestimmte Alltagssituationen oder darum, überhaupt einen Überblick zu behalten? Das Ziel entscheidet darüber, welche Angaben nötig sind. Eine Sammlung möglichst vieler Zahlen ist kein Selbstzweck.
Den Aufwand klein halten
Ein kurzer Eintrag könnte aus einem Satz zum Tag und einem Stichwort zu einer besonderen Aktivität bestehen. Andere Menschen bevorzugen Papier, eine Sprachnotiz oder eine einfache digitale Ansicht. Es gibt keine Pflicht, jeden Kanal gleichzeitig zu nutzen. Wenn die Dokumentation zu anstrengend wird, darf sie reduziert oder unterbrochen werden.
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Beobachtung und Erklärung trennen
Die Notiz „Nach dem Termin ging es mir schlechter“ beschreibt zunächst eine zeitliche Abfolge. Sie beweist für sich allein noch keinen ursächlichen Zusammenhang. Gerade deshalb ist es hilfreich, unsichere Angaben nicht nachträglich als sichere Erkenntnis umzuschreiben.
Privates bewusst schützen
Nicht jede Notiz muss geteilt werden. Vor einem Export sollte geprüft werden, welche Angaben für den jeweiligen Empfänger relevant sind und ob Informationen über andere Menschen enthalten sind. Ein kurzer, ausgewählter Ausschnitt kann für ein Gespräch verständlicher sein als ein umfangreiches, ungeordnetes Protokoll.



